Das Interesse für die Mensch-Tier-Beziehung nahm bereits seit den 1970er Jahren in zahlreichen Ländern stark zu.

Der Grund für den Einsatz von Tieren ist relativ einfach: Tiere sind unvoreingenommen, sie kümmern sich nicht um körperliche oder seelische Makel und nehmen eine Person so an, wie sie eben ist. Da Krankheiten und Behinderungen häufig mit Stigmatisierung einhergehen, ist diese tierische Neutralität ein hohes Gut.

 

Was versteht man unter dem Begriff "Tiergestützte Intervention"?

Tiergestützte Intervention ist der Oberbegriff für alle professionell durchgeführten tiergestützten Einsätze:

  • Tiergestützte Therapie
  • Tiergestützte Pädagogik
  • Tiergestützte Förderung
  • Tiergestützte Aktivitäten

Warum Alpakas so wertvoll sind für tiergestützte Interventionen

Alpakas vermitteln duch direkten Blickkontakt und ihr weiches Vlies Geborgenheit, Vertrauen, Selbstwertgefühl, Mut und Wahrnehmung des eigenen Körpergefühls.

Sie dominieren den Menschen nicht, sondern sind prägend durch ihr neugieriges und aufgeschlossenes Verhalten.

Da Alpakas sehr sensibel und feinfühlig sind, kann nur jemand einem Alpaka nahe kommen, der sich selbst in seiner Mitte befindet.

Alpakas bringen Menschen ins Gleichgewicht und laden zur Entspannung ein.

 

Eine tiergestützte Intervention mit Alpakas kann sinnvoll sein bei:

  • Stress-Symptomen
  • Burnout-Syndrom
  • Angststörungen
  • Depressionen
  • Sprach- und Verhaltensstörungen
  • Störungen in zwischenmenschlichen Beziehungen
  • geistigen Behinderungen
  • Demenz
  • Suchterkrankungen
  • ADHS